Das Projekt

Projektbeschreibung

Tatsache ist: Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa will keine gentechnisch veränderten Lebensmittel auf dem Teller, auch viele Landwirte lehnen Gentechnik auf dem Acker und im Stall ab (gesammelte Meinungsumfragen). Für diese Skepsis in der Gesellschaft gibt es gute Gründe.

Das Internetportal schule-und-gentechnik richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie an Schülerinnen und Schüler aller Schularten der Sekundarstufe. In jeweils getrennten Bereichen haben wir versucht, das komplexe und vielschichtige Thema aufzubereiten: argumentativ, anschaulich und anwendungsorientiert.

Das Internetportal schule-und-gentechnik ist ein Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und ihres Informationsdienst Gentechnik. Dieser ist seinerseits ein Gemeinschaftswerk von Verbänden und Organisationen der Landwirtschaft, des Umweltschutzes und der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich aktiv für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung und für den Schutz der Natur engagieren.  

Wer uns fördert

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung GEKKO und der Gregor Louisoder Umweltstiftung (beide seit 2010), der Gen-ethischen Stiftung sowie der Altner-Combecher-Stiftung (beide seit 2014).

Motivation

Gentechnik ist eine Risikotechnologie. Ihre Anwendung in der Landwirtschaft und bei der Erzeugung von Lebensmitteln wird in unserer Gesellschaft seit Jahren kontrovers diskutiert. Zurecht steht daher die Auseinandersetzung mit der Agro-Gentechnik auf den Lehrplänen unserer Schulen.

An entsprechend aufbereiteten Informationsmaterialien für Schulen mangelt es nicht. Sie stammen meist von der Industrie, deren Interessensverbänden oder von industrienahen Wissenschaftlern. Dieser oftmals einseitigen Darstellung der "Chancen" der Agro-Gentechnik (und den angeblich vernachlässigbaren Risiken) wollen wir mit unserem Internetportal entgegentreten.

Wir bemühen uns, die Seiten des Internetportals schule-und-gentechnik aktuell zu halten und weiterzuentwickeln. Für Anregungen und Kritik sind wir daher dankbar.

Wer mitarbeitet

Redaktion

Autorinnen und Autoren:

  • Maren Borgerding, freie Wissenschaftsjournalistin
  • Daniel Hertwig, Ehemaliger Redakteur beim Informationsdienst Gentechnik
  • Dr. Anita Idel, Tierärztin, Mediatorin und Autorin, u.a. beim „International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development” IAASTD (Weltagrarbericht) (www.anita-idel.de).
  • Simone Knorr, Ehemalige Redakteurin beim Informationsdienst Gentechnik
  • Dr. Martha Mertens, Biologin und Leiterin des Arbeitskreises „Gentechnik“ beim Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. (www.bund.net)
  • Dr. Steffi Ober, Referentin für nachhaltige Forschung und Innovation beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. (www.nabu.de)
  • Dr. Christoph Then, Tierarzt und Leiter von testbiotech  – Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie e.V. (www.testbiotech.org)

Didaktische Beratung

  • Vasca Scheppelmann, Lehrerin für Biologie, Politik und Spanisch
  • Dörthe Ohlhoff, Lehrerin für Biologie und Philosophie sowie Dozentin für Biologie-Didaktik

Projektleitung

Vorgeschichte

Der Bereich von schule-und-gentechnik, der sich an Lehrerinnen und Lehrer richtet, basiert zum Teil auf einem Vorläuferprojekt des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) e.V., das sich vor allem an dem Film "Leben außer Kontrolle" von Bertram Verhaag orientiert.
BLLV: Webseite

Wir danken dem BLLV für seine Unterstützung und für die Einwilligung, einige Textpassagen unserer Autorin Anita Idel aus diesem Projekt auch für unser Vorhaben nutzen zu können.

Die Grundbausteine für das Informationsangebot für Schülerinnen und Schüler wurden gemeinsam mit einer Klasse der Gesamtschule Harburg anhand eines Fragebogens entwickelt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Klasse und die beiden Lehrkräfte, die viele wichtige Impulse gegeben haben.