Frage des Monats

Bienen mit Gentechnik helfen?

Wissenschaftler haben ein gentechnisches Verfahren entwickelt, durch dessen Anwendung Honigbienen sich gegen die Varroa-Milbe wehren können. Dieser weit verbreitete Schädling saugt an den Tieren und ihrer Brut, schwächt dadurch die Bienenvölker und muss deshalb von den Imkern aufwendig bekämpft werden. Bei dem Verfahren werden Bakterien im Darm der Bienen so manipuliert, dass sie Botenstoffe produzieren, die über die Körperflüssigkeit der Bienen von den saugenden Milben aufgenommen werden und sie töten.


Mehr Hintergrundwissen zu Bienen und Gentechnik findest du hier:

https://www.schule-und-gentechnik.de/wissen/fallbeispiele/bienen-und-gentechnik/

 

Was ist deine Meinung? Sollen Bienen mit diesem gentechnischen Verfahren behandelt werden?

 

Ja, denn sie sind so wichtig für die Bestäubung unserer Pflanzen, dass ihnen auf jeden Fall geholfen werden muss.
Ja, denn das Verfahren ändert ja nicht die Bienen und ihren Honig. Trotzdem muss es zuerst auf mögliche Nebenwirkungen getestet werden.
Nein, denn die Darmbakterien könnten ihre künstlichen Gene an andere Bakterien weitergeben und diese von anderen Insekten aufgenommen werden – mit nicht absehbaren Folgen.
Nein, denn mit diesem Eingriff sollen nur die Bienen als Nutztiere so an ihrer Haltungsbedingungen angepasst werden, dass wir Menschen möglichst viel Honig ernten können.